
Über diesen Service
Zahnriemen
in Wien
Der Zahnriemen ist ein ganz normales Verschleißteil am Auto, so wie Bremsbeläge oder Stoßdämpfer auch, und hat keine unbegrenzte Lebensdauer. Im laufenden Motor ist er einer großen Beanspruchung ausgesetzt, die das Material im Laufe der Jahre ermüden lässt; zugleich verflüchtigen sich mit der Zeit die Weichmacher aus dem Gummi und der Riemen wird spröde. Deshalb wird zwischen zwei Grenzen unterschieden — eine nach Fahrleistung, eine nach Lebensdauer. Nichts hält ewig: Besser, Sie lassen ihn rechtzeitig austauschen, bevor er reißt.
Bei KFZ Bozo in Wien Favoriten wechseln wir den Zahnriemen immer als Komplettsatz: Riemen, Spann- und Umlenkrollen. Für die Wasserpumpe empfehlen wir dringend dasselbe, weil sie im gleichen Arbeitsbereich liegt und einen ähnlichen Verschleißzyklus hat — so vermeiden Sie einen Pumpenausfall kurz nach dem Riemenwechsel; ob sie mitgetauscht wird, halten wir vor Arbeitsbeginn mit Ihnen fest. Neben der fachmännischen Reparatur ist die Qualität der Ersatzteile von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit des Fahrzeuges — deshalb zur Sicherheit Original-Ersatzteile.

Diese Anzeichen sprechen für einen Termin
- Das Wechselintervall des Fahrzeugherstellers ist erreicht — nach Fahrleistung oder nach Alter des Riemens
- Bei der Sichtprüfung zeigt der Riemen spröde Stellen oder ein ungleichmäßiges Abnutzungsbild — dann gehört er auch außerhalb des Intervalls gewechselt
- Bei Motoren mit Steuerkette: Rasseln kurz nach dem Starten, besonders nach Kaltstarts
- Bei Motoren mit Steuerkette: länger anhaltendes Rasseln im fortgeschrittenen Stadium, die Motorwarnleuchte kann aufleuchten
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So arbeiten wir
Intervall und letzten Wechsel klären
Wir gleichen die Vorgabe des Fahrzeugherstellers ab und sehen im Serviceheft sowie am Aufkleber im Motorraum nach, wann zuletzt gewechselt wurde.
Motorabdeckungen öffnen
Der Zugang zum Zahnriemenbereich wird freigelegt — je nach Motor müssen dafür erst viele Bauteile weichen. Erst jetzt liegt der Riemen frei und lässt sich beurteilen.
Komplettaustausch
Riemen, Spann- und Umlenkrollen werden erneuert. Ist die Wasserpumpe mit beauftragt, tauschen wir sie im selben Arbeitsgang.
Spannung, Steuerzeiten, Dokumentation
Sitz und Spannung des Riemens werden über die Spannrolle nach Herstellervorgabe eingestellt, die Steuerzeiten kontrolliert und der Wechsel mit Datum und Kilometerstand dokumentiert.
Im Detail
8 Kapitel zum AufklappenDer Zahnriemen stellt eine synchrone Verbindung zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle her. Er dient der Steuerung des Ventiltriebs am Automotor. Die Kurbelwelle, welche durch die Bewegung der Kolben in Rotation versetzt wird, und die Nockenwelle, welche den Ablauf der Schließ- und Öffnungsvorgänge der Ventile steuert, müssen sich immer in einem genau abgestimmten Verhältnis zueinander drehen, um einen ruhigen und effizienten Motorlauf zu ermöglichen.
Es handelt sich beim Zahnriemen, wie der Name bereits verrät, um einen mit Zähnen versehenen Riemen aus Gummi. Die Zähne greifen jeweils in die Zahnräder, welche auf der Kurbel- bzw. Nockenwelle sitzen.
Die Intervalle für den Zahnriemenwechsel sind von Autohersteller zu Autohersteller sehr verschieden. Auch zwischen den verschiedenen Modellen eines Herstellers gibt es teilweise große Unterschiede. Generell wird nach einem Wechselintervall nach Fahrleistung und nach Lebensdauer des Zahnriemens unterschieden. Bei einigen Autos ist der Zahnriemenwechsel bereits nach 60.000 Kilometern fällig, andere können dagegen bis zu 240.000 Kilometer ohne Zahnriemenwechsel fahren. Doch auch wenn diese Kilometerzahl noch nicht erreicht wurde, muss ein Zahnriemenwechsel durchgeführt werden, wenn der Zahnriemen ein bestimmtes Alter erreicht hat. Die Höchstgrenze liegt üblicherweise bei 6 Jahren. Bei einigen wenigen Modellen ist der Zahnriemenwechsel sogar in noch kürzeren Abständen notwendig.
Manche Autos können jedoch auch 10 Jahre mit demselben Zahnriemen fahren. In der Vergangenheit gaben einige Hersteller an, dass für bestimmte Modelle ein Zahnriemenwechsel gar nicht nötig sei. Von dieser Praxis wurde jedoch inzwischen wieder abgegangen, da sie zu risikoreich ist.
Auskunft über das fahrzeugspezifische Intervall für den Zahnriemenwechsel gibt das Bordhandbuch, alternativ auch die Webseite des Fahrzeugherstellers. Ein Aufkleber im Motorraum informiert außerdem darüber, wann der Zahnriemenwechsel das letzte Mal durchgeführt wurde. Auch im Serviceheft, insofern vorhanden, sind Datum und Kilometerstand des Zahnriemenwechsels vermerkt.
Wird der Zahnriemenwechsel vernachlässigt, kann es dazu kommen, dass der Zahnriemen reißt. Dies passiert oftmals beim Anlassen, da hier der Zahnriemen schlagartig eine Beschleunigung erfährt.
Aber auch mitten während der Fahrt kann es zu einem Zahnriemenriss kommen. Reißt der Zahnriemen, so bleiben die Nockenwelle und somit auch die Ventile plötzlich stehen, während die Kolben noch in Bewegung sind.
Dadurch kann es passieren, dass die Kolben auf die Ventile schlagen. Mitunter erhebliche Schäden an den Ventilen sind die Folge. Einige wenige Motoren sind allerdings so konstruiert, dass sich der Bewegungsradius von Ventilen und Kolben nicht überschneidet. In diesem Fall bleibt das Fahrzeug einfach stehen. Doch auch bei solchen Motoren sollte bedacht werden, dass das Fahrzeug anschließend in eine Werkstatt geschleppt werden muss und somit Aufwand entsteht.
Der Aufwand für einen Zahnriemenwechsel hängt ganz erheblich vom einzelnen Fahrzeug ab. Bei vielen älteren Fahrzeugen ist der Zahnriemen noch relativ leicht und schnell zu wechseln, da noch viel Platz im Motorraum vorhanden ist. Bei neueren Fahrzeugen mit komplizierteren Motoren müssen dagegen erst viele Bauteile entfernt werden, um an den Zahnriemen zu gelangen. Auch die Motorenart ist entscheidend: Bei einem Reihenvierzylinder ist der Zahnriemenwechsel nicht so aufwendig wie bei einem V-Motor.
Da der Zahnriemenwechsel viel Zeit benötigen kann, ist der Mechaniker je nach Automodell zwischen 2 und 6 Stunden mit dem Zahnriemenwechsel beschäftigt, teilweise auch länger.
Theoretisch kann ein Zahnriemenwechsel auch selbst durchgeführt werden. Allerdings handelt es sich hierbei um eine sehr anspruchsvolle Wartungsarbeit. Sollte es während der Arbeiten dazu kommen, dass versehentlich Kurbel- oder Nockenwelle verstellt werden, selbst wenn es sich nur um ein paar Millimeter handelt, so stimmen anschließend die Steuerzeiten nicht mehr.
Der Motor läuft dann nicht mehr richtig oder kann bereits beim ersten Anlassen Schaden nehmen. Auch muss peinlich darauf geachtet werden, dass der Zahnriemen korrekt sitzt und die richtige Spannung aufweist. Diese muss mit Hilfe der Spannrolle eingestellt werden. Oftmals sind für den Zahnriemenwechsel auch Spezialwerkzeuge notwendig, welche nur für einen bestimmten Motor passen.
Alles in allem muss dringend davon abgeraten werden, einen Zahnriemenwechsel in Eigenregie durchzuführen, solange man nicht ganz genau weiß, was man tut. In der Regel trauen sich dies nur sehr erfahrene Hobbyschrauber zu. Wer auf Nummer sicher gehen will, muss sich an eine Werkstatt wenden.
Der Zahnriemen benötigt während seiner Lebensdauer keine weitere Pflege. Von Zeit zu Zeit sollte er allerdings auf seinen Zustand überprüft werden. Hierzu genügt eine Sichtprüfung. Hat der Zahnriemen spröde Stellen oder ein ungleichmäßiges Abnutzungsbild, so sollte er auch außerhalb des Intervalls gewechselt werden.
Um den Zahnriemen vor Verschmutzung und Beschädigungen zu schützen, sollte immer auf den korrekten Sitz der Zahnriemenabdeckung geachtet werden. Keinesfalls sollte das Gummi des Zahnriemens mit Silikon oder ähnlichen Pflegemitteln behandelt werden.
Wer beim Auto aus Kostengründen auf kleine Reparaturen verzichtet, spart am falschen Ende. Rechtzeitig vorgenommene kleine Reparaturen können weitaus größere Reparaturen verhindern. Neben der fachmännischen Reparatur ist die Qualität der Ersatzteile von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit des Fahrzeuges. Mit originalen Ersatzteilen hat man auch die Sicherheit, dass alles funktioniert.
Nichts hält ewig. Zahnriemen sind hoher Beanspruchung und damit hohem Verschleiß ausgesetzt. Besser, Sie lassen ihn rechtzeitig austauschen, bevor er reißt — sonst könnte ein Motorschaden die Folge sein. Wir beraten Sie gerne über den Zahnriemen-Wechselintervall Ihres Fahrzeuges und wechseln Zahnriemen für alle Fahrzeugmarken, Benziner wie Diesel.
Eine Steuerkette erfüllt prinzipiell die gleiche Funktion wie ein Zahnriemen. Allerdings handelt es sich hier um eine Kette mit Metallgliedern, welche nicht einer so starken Abnutzung und Alterung unterliegt wie ein Riemen. Oftmals, jedoch nicht immer, ist die Steuerkette für die gesamte Fahrzeuglebensdauer ausgelegt und muss nicht gewechselt werden.
Es kann jedoch passieren, dass sich die Steuerkette im Laufe der Zeit, zum Beispiel durch einen defekten Kettenspanner, in die Länge zieht. Dies geht schleichend vor sich und ist auf den ersten Blick meist auch nicht zu erkennen. Die Folgen sind jedoch die gleichen wie bei einem gerissenen Zahnriemen: Irgendwann kann es zum Kontakt zwischen Ventilen und Kolben und damit zum Motorschaden kommen. Defekte an der Steuerkette lassen sich an einem Rasseln der Steuerkette kurz nach dem Starten, besonders nach Kaltstarts, erkennen. Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch zu länger anhaltendem Rasseln der Steuerkette kommen und die Motorwarnleuchte kann aufleuchten.
Um die Lebensdauer der Steuerkette zu erhöhen, ist ein regelmäßiger Ölwechsel vorzunehmen, da die Steuerkette und ihre Anbauteile auch über den Motorölkreislauf geschmiert werden. Zudem sind die Anbauteile der Steuerkette, wie Kettenspanner, Umlenkrollen und Gleitschienen, von Zeit zu Zeit auf Abnutzungen zu untersuchen und gegebenenfalls zu ersetzen. Oftmals haben diese Teile auch feste Wechselintervalle.
Häufige Fragen
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